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[Pressemitteilung] – Update: Festnahmen bei Wassernotrufpm2
Pressemitteilung – Wassernotruf – Festnahmen
Pressemitteilung 1. August 2026 Berlin, 1. August 2026
Update: Festnahmen bei Wassernotruf
Was ist passiert
Am 31. Juli und 01. August sendeten Wasserschützer*innen in Berliner Supermärkten einen Notruf – den Wassernotruf. Mitten in der Haupteinkaufszeit hängten sie in Rewe- und Aldi-Filialen umgestaltete Preisschilder an die Wasserregale und machten so auf die massiven Grundwasserentnahmen durch Konzerne wie Red Bull, Aldi und Adelholzener aufmerksam. Die Aktionen blieben gewaltfrei, wurden jedoch von der Polizei teils aufgelöst – mehrere Wasserschützer*innen wurden festgenommen. In Ulm brachten Menschen parallel Ad-Busting-Plakate an – umgestaltete Werbeplakate, die ebenfalls auf die Wasserkrise aufmerksam machen.
„Ich finde das richtig, dass Sie das machen. Absolut. Das Wasser wird immer knapper und dagegen müssen wir etwas tun.“
– Kundin



Einordnung
Der Wassernotruf kommt in einer der heißesten Juliwochen seit Aufzeichnungsbeginn – bis zu 41,7 °C wurden in Brandenburg gemessen, die Dürre hält an. Genau jetzt wird Wasser zur Frage der Gerechtigkeit, und nirgends wird das so sichtbar wie im Supermarktregal.
„Die Ungerechtigkeit ist klar: Während die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen wird, pumpen Konzerne millionenfach Kubikmeter Grundwasser kostenlos ab – gestützt auf veraltete Gutachten. Wir wollen das Wasser nur schützen. Auch in Deutschland geht uns das Wasser aus – deshalb sind wir in die Supermärkte gegangen. Dafür wurden wir verhaftet.“
– Leonie Ehlerding, Pressesprecher*in von Guter Grund
Ausblick
Die Wasserschützer*innen sind weiterhin entschlossen, den Wassernotruf zu senden. Sie kommen wieder: Ab dem 18. August soll es weitergehen.
Am 6. August lädt Guter Grund zu einem öffentlichen Online-Vortrag ein – mit Einordnung zur Wasserkrise, den Hintergründen der Aktionen und einem Ausblick auf die nächsten Schritte. Alle Infos und Anmeldung dazu unter guter-grund.info/vortraege.
Fotos zur freien Verwendung
Die Fotos dieser Pressemitteilung stellen wir Journalist*innen zur freien redaktionellen Nutzung bereit – mit Quellenangabe. Originalgrößen finden Sie im Anhang der E-Mail. Weitere Bilder finden Sie im Downloadbereich des Pressebereichs: guter-grund.info/downloadbereich.
Über Guter Grund
Guter Grund ist eine bundesweit aktive Bewegung an der Schnittstelle von planetaren Grenzen, Wasser und Landwirtschaft. Gemeinsam mit lokalen Bürgerinitiativen und engagierten Menschen setzt sich Guter Grund mit gezielten Organizing-Kampagnen für gerechte Wasserverteilung und den Schutz natürlicher Ressourcen ein. Mit innovativen, friedlichen und kreativen Protestformen stärkt Guter Grund den gesellschaftlichen Widerstand gegen Wasserdiebstahl.
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Pressemitteilung Vorankündigung
Pressemitteilung – Wassernotruf
Pressemitteilung Sperrfrist bis 31. Juli 2026, 16:00 Uhr Berlin, 28. Juli 2026
Deutschlands Boden trocknet aus, Konzerne pumpen weiter: Guter Grund ruft zum „Wassernotruf“ in Supermärkten auf
Nach dem zweitwärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen und einem neuen Temperaturrekord von 41,7 °C in Brandenburg ruft die Bewegung Guter Grund zum „Wassernotruf“ auf. Am Freitag, 31. Juli 2026 starten friedliche Aktionen in Berliner Supermärkten. Bürger:innen machen die ungerechte Wasserverteilung im Alltag sichtbar – während die Bevölkerung zum Sparen aufgefordert wird, entnehmen Konzerne wie RedBull, Aldi und Adelholzener Millionen Kubikmeter Grundwasser nahezu kostenfrei.
Hitzewelle, Trockenheit, Wasserkrise
Der Juli bringt die nächste Hitzephase: Bis zu 40 °C werden im Südwesten berechnet, ein massiver Heat Dome zieht über Mitteleuropa. Der Deutsche Wetterdienst warnt: Bis auf Weiteres ist kein Regen in Sicht, die Waldbrandgefahr bleibt erhöht. In Brandenburg gilt in 13 von 14 Landkreisen die höchste Gefahrenstufe. Im Frühjahr 2026 fielen bundesweit nur rund 70 % des üblichen Niederschlags.
In genau dieser Lage entnehmen Unternehmen wie RedBull, Aldi und Adelholzener Millionen Kubikmeter Grundwasser – gebührenfrei oder nahezu kostenfrei.
Die Konzerne: Wer wo pumpt
RedBull hat in Brandenburg Anspruch auf 2,35 Millionen m³ Wasser bis 2048. Grundlage dafür ist ein Gutachten aus dem Jahr 2006. Aldi / Altmühltaler entnimmt in Treuchtlingen (Bayern) jährlich 250.000 m³ Tiefengrundwasser nahezu kostenfrei. Adelholzener plant in Bergen (Bayern) die Verlängerung der Entnahmerechte um 20 Jahre – 1,59 Millionen m³ jährlich, bislang ohne Centzahlung. „Wenn ein anderes Land hier einfallen, unser Wasser verschmutzen und wegnehmen würde, würden wir Krieg führen. Aber die Industrie darf das.“
– Paula Jean
„Wir holen uns das Wasser zurück – für alle, nicht für die Konzerne.“
– Sprecherin von Guter Grund
Am 31. Juli gehen Bürger:innen in Berliner Supermärkte und gestalten die Wasserregale um – sichtbar und auffällig. Die friedliche, aber konsequente Aktion macht auf die Wasserknappheit und die ungerechte Verteilung von Wasser aufmerksam. Parallel dazu arbeitet Guter Grund an Organizing-Kampagnen mit Betroffenen von Wasserkrisen, unter anderem in Baruth gegen Red Bull und in Treuchtlingen.
Die Aktionen werden am 1. August mit weiteren Aktionen in Berliner Supermärkten fortgesetzt. Ab dem 18. August werden weitere Städte einbezogen.
Anliegen
1. Bürger:innen vor Unternehmen bei der Wassernutzung in Trockenphasen 2. Faire Bepreisung für industrielle Wasserentnahme – kein Geschäftsmodell für Großkonzerne 3. Offenlegung der Verträge: Wir müssen wissen, wie unser Wasser gehandelt wird 4. Genehmigungen nur mit aktuellen und unabhängigen Gutachten Zeitplan
Fr, 31. Juli 2026 Aktionen in Berliner Supermärkten Sa, 1. August 2026 Aktionen in Berliner Supermärkten 18.–20. August 2026 Ausweitung auf weitere Städte
Über Guter Grund
Guter Grund ist eine bundesweit aktive Bewegung an der Schnittstelle von planetaren Grenzen, Wasser und Landwirtschaft. Gemeinsam mit lokalen Bürgerinitiativen und engagierten Menschen setzt sich Guter Grund mit gezielten Organizing-Kampagnen für gerechte Wasserverteilung und den Schutz natürlicher Ressourcen ein. Mit innovativen, friedlichen und kreativen Protestformen stärkt Guter Grund den gesellschaftlichen Widerstand gegen Wasserdiebstahl.
Presseteam Guter Grund
Wir lassen uns das Wasser nicht abgraben!
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Stellungnahme zum Waldbrand im Wasserschutzgebiet Laubau
Die Initiative „Guter Grund“ warnt angesichts der aktuellen Waldbrände im Raum Laubau vor langfristigen Folgen für das Trinkwasser in der Region Traunstein.
Die betroffenen Gebiete liegen unmittelbar an wichtigen Wasserschutzgebieten. Aus der Laubau werden unter anderem Traunstein, Siegsdorf und Inzell mit Trinkwasser versorgt. Waldbrände gefährden dabei nicht nur den Wald selbst: Durch verbrannte Böden, Asche und Schadstoffeinträge können Belastungen ins Grundwasser gelangen – laut wissenschaftlichen Untersuchungen teilweise noch Jahre nach dem eigentlichen Brandereignis.
Gleichzeitig verschärft die Klimakrise die Situation zusätzlich. Bereits heute ist die Grundwasserneubildung in vielen Regionen rückläufig. Wenn Wälder austrocknen und Böden ihre Speicherfähigkeit verlieren, gerät unsere Trinkwasserversorgung zunehmend unter Druck.
Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein wird das Löschwasser aktuell aus Hydranten sowie aus Seen der Region entnommen. Die Feuerwehren leisten dabei unter schwierigen Bedingungen wichtige Arbeit zum Schutz von Menschen, Infrastruktur und Natur.
Der Brand zeigt jedoch auch einen grundlegenden politischen Konflikt: Während die öffentliche Trinkwasserversorgung in Krisensituationen abgesichert werden muss, wird Wasser gleichzeitig weiterhin industriell genutzt und privatisiert. Unternehmen wie Adelholzener entnehmen große Mengen Wasser aus der Region, während Bürger*innen und Kommunen langfristig die Risiken von Wasserknappheit und Belastungen tragen.
Für uns ist klar:
Wasser darf nicht vorrangig nach wirtschaftlichen Interessen verwaltet werden. Gerade in Zeiten von Dürre, Waldbränden und zunehmenden Extremwetterereignissen braucht es demokratische Kontrolle, Transparenz und eine öffentliche Sicherung unserer Wasserressourcen.Die aktuellen Ereignisse machen deutlich:
Wasser ist keine Ware, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge und ein Menschenrecht. -

📣 Petition: Trinkwasser schützen – für eine gerechte Wasserpolitik in Treuchtlingen!
An: Stadtrat Treuchtlingen, Kreisverwaltung Weißenburg-Gunzenhausen, Landrat Manuel Westphal
Initiatorinnen: Die Wassergruppe Treuchtlingen gemeinsam mit der bundesweiten Kampagne „Guter Grund“
Wasser gehört allen – nicht den Konzernen!
Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger, fordern eine gerechte, transparente und zukunftsfähige Regelung der Trinkwassernutzung in Treuchtlingen – insbesondere im Hinblick auf die Wasserentnahme durch die Altmühltaler Getränke GmbH (AGG), beziehungsweise ALDI Nord. Unser Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware. Zudem besteht als planetare Grenze die Gefahr von Wassermangel durch die Übernutzung des Grundwassers in Treuchtlingen. Das Landratsamt muss hier klare Grenzen setzen und für faire Bedingungen für alle sorgen – nicht nur für gewinnorientierte Abfüller.
Unsere Anliegen:
1. Finanzieller Ausgleich für eine wertvolle Ressource – gerechte Abgabe für industrielle Wasserentnahme
Die AGG soll für jede entnommene Trinkwassermenge eine Abgabe zahlen, die mindestens dem Wasserpreis für Privathaushalte entspricht. Diese Einnahmen sollen direkt in den kommunalen Wasserschutz und die Trinkwassersicherung fließen.
2. Volle Transparenz bei Wasserrechten und Verträgen
Wir fordern die sofortige Offenlegung aller bestehenden Verträge, Genehmigungen und wasserrechtlichen Dokumente im Zusammenhang mit der AGG. Zukünftige Verhandlungen müssen öffentlich geführt werden, sodass alle Bürger und unabhängige Fachleute Zugang zu der notwendigen Information haben.
3. Begrenzung des LKW-Verkehrs durch Treuchtlingen
Der innerstädtische LKW-Verkehr durch die AGG ist eine massive Belastung für Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität. Wir fordern die Begrenzung der LKW-Fahrten durch das Stadtgebiet.
4. Keine Verlängerung der Genehmigung – Neuausrichtung jetzt!
Die aktuelle Genehmigung zur industriellen Wasserentnahme läuft Mitte Mai 2026 aus. Wir fordern, dass sie für das Tiefengrundwasser nicht verlängert wird. Außerdem sollten neue Genehmigungen für Förderung von Grundwasser nur unter strengsten ökologischen, sozialen und verkehrspolitischen Auflagen erteilt werden – oder es ist ein Stopp der industriellen Abfüllung in Betracht zu ziehen.
Warum das wichtig ist:
Wasser ist unsere Lebensgrundlage und die unserer Kinder – und sie wird durch Klimawandel, Trockenperioden und sinkende Grundwasserstände immer wertvoller. Unsere Lebensgrundlage darf nicht zum Spielball von Konzernen werden. Das Trinkwasser der Anwohnerinnen und Anwohner in Treuchtlingen sollte nicht aus dem Lech hergepumpt werden müssen, während ALDI Nord kostenlos 650.000m³ Wasser im Jahr entnimmt. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Treuchtlingen auch in Zukunft eine lebenswerte, faire und umweltbewusste Stadt bleibt.
📍 Jetzt unterschreiben – für unser Wasser, unsere Stadt und unsere Zukunft!
Kontakt & Infos: kontakt@wassergruppe-treuchtlingen.de
Mehr zur Kampagne „Guter Grund“: guter-grund.infoIch möchte weiter auf dem Laufenden gehalten werden und bin folgendermaßen zu erreichen:
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Besuch von Umweltinitiative „Guter Grund“ -Sorge um Wasservorräte in Treuchtlingen
Die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen Deutschlands beschäftigt zunehmend auch Bürgerinitiativen auf kommunaler Ebene. In Treuchtlingen traf sich die örtliche Wassergruppe nun mit Vertreterinnen und Vertretern der bundesweit aktiven Umweltinitiative „Guter Grund“,die sich für planetare Grenzen und eine enge Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft einsetzen, um über die angespannte Situation vor Ort zu diskutieren.
Der Besuch fand im Zeichen der zunehmenden Wasserknappheit statt. Diese Problematik wird aktuell täglich in der Presse und der Politik thematisiert und als höchst besorgniserregend eingestuft. Besonders kritisch sieht die Wassergruppe Treuchtlingen die langjährige, gebührenfreie Wasserentnahme durch die Firma Altmühltaler Mineralbrunnen / Aldi Nord.
„Solche Praktiken, bei denen öffentliche Ressourcen ohne entsprechende Gegenleistung genutzt werden, sind in Zeiten knapper werdender Wasservorräte nicht mehr zeitgemäß und nicht zu verantworten“, so eine Sprecherin der Wassergruppe. Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Innenstadt wurden unter anderem das Abfüllwerk, sowie die zwei neu gebohrten Brunnen u.a. auf städtischem Grund und auf dem Grundstück des Logistikzentrums an der Heusteige besichtigt.
In der anschließenden Gesprächsrunde wurde deutlich, dass ähnliche Probleme auch in anderen Regionen Deutschlands bestehen – etwa in Bergen oder Osnabrück, wo „Guter Grund“ bereits mit lokalen Initiativen zusammenarbeitet. Neben dem Umgang mit den Wasserrechten wurde auch die starke Belastung der Stadt durch den LKW-Verkehr des Unternehmens Fa. Altmühltaler / Aldi Nord thematisiert.
Die Wassergruppe sieht sich durch den Austausch bestärkt, ihre Informationsarbeit in der Region fortzusetzen. In regelmäßigen Veranstaltungen möchte sie weiterhin auf die Dringlichkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Wasser aufmerksam machen und Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen. Die Fa. Altmühltaler Mineralbrunnen/Aldi Nord hat zurzeit Entnahmerechte von 250.000 cbm Tiefengrundwasser aus dem Sandsteinkeuper und 400.000 cbm Oberflächenwasser im Jahr. Allein die 400.000 cbm Oberflächenwasser würden ausreichen, um den Wasserbedarf der Bevölkerung der Stadt Treuchtlingen zu decken.
Wassergruppe Treuchtlingen
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Guter Grund – für eine gerechte Verteilung von natürlichen Ressourcen und den Erhalt der planetaren Grenzen
Mai 2025 – Guter Grund ist eine neue Bewegung an der Schnittstelle von Wasser, Gerechtigkeit und Landwirtschaft mit über 40 engagierten Menschen aus der Klimabewegung und Landwirtschaft, die sich bundesweit gemeinsam für den Erhalt der planetaren Grenzen und eine gerechte Transformation engagieren. Unsere Vision ist klar: Wir setzen uns aktiv ein für eine zukunftsfähige Gesellschaft, die den Schutz natürlicher Ressourcen, den Erhalt von Wasser und Boden sowie eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft gewährleisten.
In Zeiten zunehmender Umweltkrisen wie die aktuelle Dürre und der steten Überschreitung von ökologischen Grenzen sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Besonders die Bedrohung unserer Wasserversorgung und die damit verbundenen Konflikte – beispielsweise die Gefährdung unserer Ernährungssicherheit und eine ungerechte Wasserverteilung, wie sie bereits vielerorts in Deutschland immer stärker sichtbar ist, haben uns zu unserem Engagement motiviert. Wir sind überzeugt, dass eine Vielzahl von Themen in den aktuellen Debatten zu abstrakt und ungreifbar behandelt wird. Deshalb setzen wir auf den lokalen Bezug und zeigen mit konkreten, persönlichen Geschichten und Konflikten auf, wie tiefgreifend die Auswirkungen der Klimakrise bereits vor Ort spürbar sind.
Ein zentrales Anliegen von Guter Grund ist es, die Betroffenheit bei lokalen Projekten zu thematisieren, insbesondere im Hinblick auf Wasserkonflikte. Während Bürger*innen zum Wassersparen aufgerufen werden, schöpft die Großindustrie – weitgehend kostenfrei – weiter im großen Stil. Deshalb machen wir uns stark mit lokalen Bürgerinitiativen, vernetzen diese und machen ihre Stimmen bundesweit hörbar z. B. in Treuchtlingen, Bergen, Osnabrück, die die problematische Entnahme des kostbaren Grundwassers durch große Konzerne bekämpfen. Dabei setzen wir auf ungewöhnliche Allianzen, um gemeinsam mit Akteur*innen vor Ort sichtbare Verbesserungen zu erzielen und den Widerstand gegen umweltschädliche Praktiken systematisch zu stärken.
„Wir vereinen Projekte, um gezielt Menschen zu vernetzen und einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen zu nehmen. Durch unser Community Organizing (Betroffene werden zu Beteiligten) erreichen wir Gemeinschaften, verbinden Stadt und Land und schaffen Bündnisse, die geografische, soziale und ökologische Hürden überwinden. Mit innovativen, friedlichen Formen des Handelns möchten wir Betroffene und eine breitere Öffentlichkeit erreichen und den Dialog über die Notwendigkeit einer gerechten Transformation fördern“, so eine Sprecherin von Guter Grund.
Wir inspirieren, selbst aktiv vor Ort zu werden und bringen zahlreiche umweltbewusste Personen mit den Betroffenen zusammen, die über umfangreiche Kampagnenerfahrung und Protesterfahrungen verfügen und ein starkes Netzwerk an Unterstützer*innen in ganz Deutschland besitzen.
Wir laden alle – die sich für eine gerechte und zukunftsfähige Transformation einsetzen wollen – ein, sich unserer Bewegung anzuschließen und mit uns für den Erhalt der planetaren Grenzen und die Sicherung einer nachhaltigen Zukunft zu kämpfen.
Über Guter Grund
Guter Grund ist eine neue, bundesweit aktive Bewegung, die sich für den Erhalt der planetaren Grenzen, den Schutz von Wasser und für eine ökologische Landwirtschaft einsetzen. Unsere Mitglieder*innen kommen aus verschiedenen Bereichen wie der Klimabewegung und der Landwirtschaft. Wir engagieren uns zusammen mit lokalen Projekten und Bürgerinitiativen, um vor Ort Verbesserungen und Veränderungen zu erzielen und setzen auf gezieltes Community Organizing, mit innovativen, friedlichen Formen des Handelns. Gemeinsam wollen wir eine nachhaltige und gerechte Welt für alle Menschen und den Planeten sichern.
Kontakt
presse@guter-grund.info






